Am Anfang unseres Urlaubes musste ja leider alles verpackt werden. Mama und Papa kamen ganz schön ins Schwitzen, als sie sahen, was alles so mit musste. Das meiste kam von mir.(Wie immer) musste Knut, mein Eisbär, der ca.40-50 cm groß ist, meine Sandspielsachen und anderer diverse Spielsachen und Bücher und so weiter mit. So als nun alles verstaut war, wobei sich wenig um mich gekümmert wurde(fand ich gar nicht gut), fuhren wir nun endlich los in Richtung Oma Helga und Opa Klaus. Das wurde dann ja auch mal Zeit.
Der erste Tag in Rellingen war total toll. Mein Cousin und ich haben einen Trecker bekommen. (Der ist natürlich auch für die danach kommenden Kinder.)

Natürlich die gleiche Marke, wie ihn auch Opa fährt. Mein Cousin Jonas kann zwar noch nicht damit fahren, aber irgendwann schafft er das auch; er muss nur noch ein wenig wachsen.
Am Abend fuhren wir dann auf die Taufhochzeit von Finns Eltern Kathja und Ivo. Pia wurde getauft. In der Kirche war es spannend, aber als die anfingen zu singen, habe ich mich an Mama gekuschelt. Was müssen die das auch gleich so laut machen. Ich soll ja auch schließlich nicht so laut sein. Hat Mama gesagt. Bei der Feier habe ich dann erst einmal mein Lieblingsgericht auf`m Foto festgehalten. Das Brötchen. Habe gleich fünf Mal fotografiert. Später haben mich dann Oma und Opa abgeholt und die haben mich dann ins Bett gebracht. Ist mal was anderes, als immer Mama und Papa.
An diesem Freitag habe ich auch Jonas das erste Mal gesehen. Der hat ja die ganze Zeit nur geschlafen. Wie langweilig. Aber gut, den werde ich noch zum Spielen kriegen.
Am Sonntag fuhren wir dann endlich an die Ostsee, von der mir Mama schon vorgeschwärmt hat. Ich könnte da wunderbar im Sand spielen und mit Wasser, was ich zu Hause leider nicht immer darf. Am Abend fuhr Opa leider nach Rellingen. Schade! Ich hätte auch gerne Opa dort gehabt. Auch mein tägliches fragen nach Opa half nichts.

Am Montag ging es dann endlich an den Strand. War aber ganz schön windig. Naja, ich konnte wenigstens Mama auf trab halten, denn die musste mir immer Wasser bringen, denn ich mach mir doch nicht de Füße sandig. Das klebt dann ja überall. Später mit Oma habe ich dann die Möwen beobachtet. Oma hat mich dann auch überredet, sie Schuhe und Socken auszuziehen, damit ich mal die Füße ins Wasser halten kann. Das fand ich total genial. Die Füße sind im Sand eingesunken und dann kam das Wasser darüber. Witzig. Warum hat mir das denn keiner früher gesagt. Nur die Muscheln im Sand, die fand ich nicht so gut, die taten weh, wenn drüber lief. Und natürlich haben wir auch Brötchen am Strand gegessen. War lustig; wir haben alle drei im Strandkorb gesessen und gegessen.
Abends sind wir immer Essen gegangen. Das fand ich gut. Wir saßen meistens in Restaurants, wo man auf die Promenade gucken konnte. Spannend war das! Ich muss sagen, ich hatte dort immer richtig guten Hunger. Tja, die Seeluft macht hungrig und auch müde. Ich schlief jeden morgen lange aus und auch mein Mittagsschlaf viel nicht kurz aus. Sehr zu Gunsten von Mama und Oma, die sich auch freuten.
Die nächsten Tage waren leider ein bisschen verregnet. Wir konnten nur noch am Mittwoch an den Strand gehen. Das fand ich nicht so schön, erstens: wäre ich auch gerne Dienstag schon gegangen(war aber ein Regentag) und zweitens: war es wieder ziemlich windig und der Sand flog mir immer ins Gesicht. Dabei wollte ich doch gerne den neuen Bagger ausprobieren, den mir Oma geschenkt hat. Am Mittag sind wir dann gegangen.
Am Donnerstag sind wir dann nach Rellingen gefahren. Endlich konnte ich Opa wieder sehen. War auch lang genug von ihm getrennt.
Am Wochenende sind wir dann zu Oma Margit gefahren. Haben ihren Geburtstag gefeiert. Als es dann am schönsten war, musste ich ins Bett. Wie immer. Mein Urlaub in Rellingen und in Grömitz hat mir gut gefallen. Nur Papa der hat mir auch gefehlt, denn der konnte leider nicht mit.