Mein neuer Bruder

March 15th, 2009

Schon seit ein paar Wochen ist er da. Vorher war er in Mamas Bauch aber jetzt hat er sogar ein eigenes Zimmer. Dabei kann er gar nicht stehen oder laufen, nicht richtig essen und nicht sprechen. Er kann sich nicht mal den Schnulli selbst in den Mund stecken. Was er aber gut kann, ist gaaanz LAUT schreien. Mama und Papa sagen dann, dass er wohl Hunger hat und machen ihm eine Flasche mit Milch. Ich will dann natürlich auch immer so eine Flasche haben.

Er heisst übrigens Jannes. Aber ich sage immer “Baby” zu ihm. Ist er ja schließlich auch!

Ich hatte Baby auch schon auf dem Arm und heute hab ich ihm auch die Flasche gehalten. Und vor ein paar Tagen waren wir beide zusamen in der Badewanne. Das war witzig, weil ich ihn mit Wasser bespritzen konnte!

Außerdem hat Baby einen tollen Kinderwagen, den ich auch mal schieben darf odr auf dem ich mitfahren kann, wenn ich nicht mehr laufen mag.

Mama und Papa sagen immer, dass Baby noch größer wird und dass wir dann richtig spielen können. Das wäre natürlich super aber so richtig glaube ich das nicht.

Viele Grüße

Euer
Felix

Unser Besuch bei E-ma

October 30th, 2008

Neulich bin ich mit Mama und Papa ganz lange im Auto gefahren. Wir sind zu E-ma und ihren Eltern gefahren, wo wir ein paar Tage verbracht haben.

Zuerst habe ich mich dort gar nicht so richtig in die Wohnung getraut aber Mama und Papa haben mich dann doch überredet. Und dann war es wirklich nicht schlimm. Die Wohnung war schön und ganz hell und E-ma hatte auch Spielsachen, die dort lagen. Mich haben vor allem die tollen Puzzles interessiert. Einfach super waren die!

Wir sind dann auch alle gemeinsam einkaufen gewesen aber E-ma wollte gar nicht im Einkaufswagen fahren.

Am Abend gab es dann leckere Brötchen. Das war prima denn ich hatte einen riesen Hunger!
Und nach dem Essen ging es dann schon bald ins Bett.
Ich habe zusammen mit E-ma Zähne geputzt. Das war witzig!
E-ma und ich putzen Zähne

Nächsten Morgen ging es nach einem schönen Frühstück in die Stadt. Wir sind an vielen Spielplätzen vorbei gekommen aber wir sollten auf keinem spielen, weil wir später noch zu einem anderen Spielplatz wollten.

Tatsächlich sind wir nach dem Mittagessen und dem Mittagsschlaf dann auch alle auf einen riesen großen Spielplatz gefahren. Dort gab es sogar ZWEI Rutschen und ein Schiff zum spielen. Wir haben gespielt, bis ich richtig müde war.

Den nächsten Tag sind wir etwas länger Auto gefahren und dann sind wir spazieren gegangen in einem großen Wald. Wir sind zu einem Turm gelaufen und ich bin mit Papa nach oben gegangen.

Nach dem Mitagessen und etwas Schlaf sind wir dann noch mal wieder los. Wir sind zu einem ganz langen Wasser gefahren und haben dort viele Schiffe gesehen und auch noch EIS gegessen! Spitze!

Am folgenden Morgen haben Mama und Papa nach dem Frühstück dann unsere Sachen alle wieder eingepackt und ich habe aufgepasst, dass sie nichts von meinem Spielzeug vergessen und dann sind wir wieder lange Auto gefahren, bis wir zu Hause angekommen sind.

Obwohl E-ma manchmal ganz schön frech war und mir Spielzeug weggenommen hat, hatte ich doch viel Spaß an diesen Tagen und die meiste Zeit war E-ma ja auch ganz nett. (Sie hat mir sogar manchmal Kekse geschenkt!)

E-ma und ich

Die ersten Wochen im Kindergarten

September 10th, 2008

Also, es fing damit an, dass wir am 22. August zu einem Kindergartenfest eingeladen waren.
Da wurde etwas aufgeführt. Fand ich aber ziemlich laut. Habe mich also dafür gar nicht so richtig interessiert. Dann wurden wir zu unseren Erzieherinnen aufgerufen. Man waren das viele Kinder und so wuselig alles. Mama und ich sind dann auch relativ schnell gegangen, nachdem ich dann wusste, was mein Zeichen war. Die Gießkanne.

Am Montag ging es dann los. Ich konnte noch nicht mal ausschlafen. Mama weckte mich um halb sieben. Mama und Papa fragten mich andauernd, ob ich mich denn freuen würde, da ja heute mein erster Kindergartentag wäre. Ich wusste zwar nicht so genau was auf mich zukommen würde, aber ich habe erstmal mit “ja” geantwortet; Mama und Papa waren dann auch zufrieden.
Um acht ging es dann los. Im Kindergarten angekommen fand ich es dann nicht mehr so schön. Da waren schon wieder so viele Kinder, die laut tobten und mich neugierig anguckten und mich auch noch anfassten. Komisch! Da fand ich es auf Mamas Arm angenehmer. Dann habe ich die Bauecke entdeckt. Da gab es auch eine Kugelbahn, die fand ich ganz gut. Mama wollte sich immer irgendwo anders hinsetzen, aber sie sollte doch bei mir bleiben. Ich wollte doch nicht alleine sein! Das Beste war dann, als wir alle dann nach draußen auf den Spielplatz gingen. Das war toll! Und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

Die nächsten Tage verliefen dann ähnlich.

Aber dann kam der Donnerstag. Und Mama ging einfach mal weg. Das fand ich doof! Marlies, eine Erzieherin, versucht mich zu trösten aber das gelang ihr nicht. Sie ist ja auch nicht Mama. Zum Glück kam Mama nach einigen Minuten wieder. So verlief dann auch der Freitag; ich hatte aber den Anschein, dass Mama länger weg war. Naja, Marlies und die Kinder sind ja auch ganz nett.

Am Montag hat mich Mama dann schon gleich morgens alleine gelassen. Marlies und Nadine haben mich dann getröstet. Und so schlimm fand ich es dann doch nicht mehr, so ganz ohne Mama. Erst am Mittag hat mich Mama dann abgeholt. Ich muss sagen, war gar nicht so übel.

Ab jetzt gehe ich gerne in den Kindergarten. Wir machen oft einen Stuhlkreis. Da liest dann Nadine etwas vor und wir machen die Tiere dann nach, die in der Geschichte vorkommen. Am späten Vormittag gehen wir dann immer raus. Das finde ich am besten, vor allem das Rutschen.

Das allerbeste ist ja, dass ich in der Elefantengruppe bin. Wo ich doch Elefanten so gerne hab. Vor allem Benjamin Blümchen.

Urlaub bei Oma & Opa und in Grömitz

September 7th, 2008

Am Anfang unseres Urlaubes musste ja leider alles verpackt werden. Mama und Papa kamen ganz schön ins Schwitzen, als sie sahen, was alles so mit musste. Das meiste kam von mir.(Wie immer) musste Knut, mein Eisbär, der ca.40-50 cm groß ist, meine Sandspielsachen und anderer diverse Spielsachen und Bücher und so weiter mit. So als nun alles verstaut war, wobei sich wenig um mich gekümmert wurde(fand ich gar nicht gut), fuhren wir nun endlich los in Richtung Oma Helga und Opa Klaus. Das wurde dann ja auch mal Zeit.

Der erste Tag in Rellingen war total toll. Mein Cousin und ich haben einen Trecker bekommen. (Der ist natürlich auch für die danach kommenden Kinder.)

Der neue Trecker

Natürlich die gleiche Marke, wie ihn auch Opa fährt. Mein Cousin Jonas kann zwar noch nicht damit fahren, aber irgendwann schafft er das auch; er muss nur noch ein wenig wachsen.
Am Abend fuhren wir dann auf die Taufhochzeit von Finns Eltern Kathja und Ivo. Pia wurde getauft. In der Kirche war es spannend, aber als die anfingen zu singen, habe ich mich an Mama gekuschelt. Was müssen die das auch gleich so laut machen. Ich soll ja auch schließlich nicht so laut sein. Hat Mama gesagt. Bei der Feier habe ich dann erst einmal mein Lieblingsgericht auf`m Foto festgehalten. Das Brötchen. Habe gleich fünf Mal fotografiert. Später haben mich dann Oma und Opa abgeholt und die haben mich dann ins Bett gebracht. Ist mal was anderes, als immer Mama und Papa.
An diesem Freitag habe ich auch Jonas das erste Mal gesehen. Der hat ja die ganze Zeit nur geschlafen. Wie langweilig. Aber gut, den werde ich noch zum Spielen kriegen.

Am Sonntag fuhren wir dann endlich an die Ostsee, von der mir Mama schon vorgeschwärmt hat. Ich könnte da wunderbar im Sand spielen und mit Wasser, was ich zu Hause leider nicht immer darf. Am Abend fuhr Opa leider nach Rellingen. Schade! Ich hätte auch gerne Opa dort gehabt. Auch mein tägliches fragen nach Opa half nichts.

Ich im Strandkorb

Am Montag ging es dann endlich an den Strand. War aber ganz schön windig. Naja, ich konnte wenigstens Mama auf trab halten, denn die musste mir immer Wasser bringen, denn ich mach mir doch nicht de Füße sandig. Das klebt dann ja überall. Später mit Oma habe ich dann die Möwen beobachtet. Oma hat mich dann auch überredet, sie Schuhe und Socken auszuziehen, damit ich mal die Füße ins Wasser halten kann. Das fand ich total genial. Die Füße sind im Sand eingesunken und dann kam das Wasser darüber. Witzig. Warum hat mir das denn keiner früher gesagt. Nur die Muscheln im Sand, die fand ich nicht so gut, die taten weh, wenn drüber lief. Und natürlich haben wir auch Brötchen am Strand gegessen. War lustig; wir haben alle drei im Strandkorb gesessen und gegessen.

Abends sind wir immer Essen gegangen. Das fand ich gut. Wir saßen meistens in Restaurants, wo man auf die Promenade gucken konnte. Spannend war das! Ich muss sagen, ich hatte dort immer richtig guten Hunger. Tja, die Seeluft macht hungrig und auch müde. Ich schlief jeden morgen lange aus und auch mein Mittagsschlaf viel nicht kurz aus. Sehr zu Gunsten von Mama und Oma, die sich auch freuten.

Die nächsten Tage waren leider ein bisschen verregnet. Wir konnten nur noch am Mittwoch an den Strand gehen. Das fand ich nicht so schön, erstens: wäre ich auch gerne Dienstag schon gegangen(war aber ein Regentag) und zweitens: war es wieder ziemlich windig und der Sand flog mir immer ins Gesicht. Dabei wollte ich doch gerne den neuen Bagger ausprobieren, den mir Oma geschenkt hat. Am Mittag sind wir dann gegangen.

Am Donnerstag sind wir dann nach Rellingen gefahren. Endlich konnte ich Opa wieder sehen. War auch lang genug von ihm getrennt.

Am Wochenende sind wir dann zu Oma Margit gefahren. Haben ihren Geburtstag gefeiert. Als es dann am schönsten war, musste ich ins Bett. Wie immer. Mein Urlaub in Rellingen und in Grömitz hat mir gut gefallen. Nur Papa der hat mir auch gefehlt, denn der konnte leider nicht mit.

Mein zweiter Geburtstag

July 12th, 2008

… war eigentlich mein erster, den ich so richtig miterlebt habe. Und der war richtig gut! :-)

Aber der Reihe nach:

Es war also am Mittwoch, als mich Mama und Papa morgens schon anders als sonst empfingen. Sie sagten irgendwas von Geburtstag, Glückwünschen und Geschenken und von Besuch, der bald kommen würde.
Ich hab das aber erst alles nicht so richtig verstanden.

Als ich dann mit Mama nach unten kam, wo Papa schon wartete, fiel mir gleich auf, dass da Luftballons hingen, die da vorher nicht waren. Eigentlich wollte ich gleich mit den Ballons spielen aber ich sollte erst mal ins Wohnzimmer gehen.
Dort fiel mein erster Blick gleich auf eine tolle Eisenbahn, die da aufgebaut war. Wahnsinn!

 Meine neue Eisenbahn

Und dann lagen da noch schön verpackte Geschenke und noch mehr Ballons. Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hin sollte.
Dann lenkten Mama und Papa meinen Blick auch noch auf die Terrasse, wo ich dann eine tolle RUTSCHE entdeckte (von Oma Margit)! WOW!

 Da! Eine Rutsche!

Den Vormittag verbrachte ich mit dem Auspacken der Geschenke und mit der Eisenbahn. Außerdem musste natürlich die Rutsche getestet werden. ;-)

Dann sollte ich Mittagsschlaf machen. Ich war zwar kaputt aber irgendwie viel zu aufgeregt zum schlafen. Na ja, ein wenig geruht habe ich trotzdem.

Und dann kamen OPA! Und Oma! Und Uroma! Und Ursel!
Und die brachten noch meeeehhhr Geschenke mit und ich durfte wieder die Pakete aufreißen. Cool!

Mit Opa Geschenke auspacken

Und dann gab es Kuchen und danach sind wir alle zum Spielen in den Garten. Das war toll!

Kurz darauf kam Papa von der Arbeit und hat mit meiner neuen Eisenbahn gespielt.

Und dann ist der ganze Besuch mit Opas Auto wieder weggefahren und dann merkte ich, dass ich plötzlich gaaaanz doll müde war. Aber erst gab es natürlich noch Abendessen und ich durfte noch eine neue Folge “Töröö” gucken, bevor es in die Heia ging.

Im Bett dachte ich noch:
“Was für ein toller und aufregender Tag! Ob das jetzt jeden Tag so ist?”
Und dann fielen mir die Augen auch schon zu…

     Euer
         Felix

Die gefährliche Töröö-Sucht

July 6th, 2008

Wenn ich morgens aufwache, dreht sich gleich mein zweiter Gedanke um diese Droge (mein erster dreht sich entweder ums Essen oder um meine volle Windel).

Ungeduldig warte ich also, dass man mich aus dem Bett holt und dann esse ich ganz schnell eine Kleinigkeit, bevor ich Mama oder Papa wieder mal mit meiner Sucht konfrontiere:
“Töröö!!!”, fordere ich lautstark. Und ich lasse keine Widerrede zu. Ich muss inzwischen sehr hartnäckig sein aber ich habe da so meine Mittel und Wege, meine Forderung durchzusetzen.

Endlich ist es dann so weit:
Mama oder Papa stellt den Fernseher an, ich mache es mir auf dem Sofa bequem und endlich, endlich, endlich kann ich wieder Benjamin Blümchen sehen!

Die fünf Folgen, die wir aufgenommen haben, kenne ich inzwischen zwar fast auswendig, meinem Verlangen tut das aber keinen Abbruch.

Ich MUSS immer wieder Töröö gucken!

     Euer
          Felix

AUA AUA AUA!

July 6th, 2008

Oder: Schon wieder kommt ein Zahn.

Es gibt so Tage im Leben eines (fast) Zweijährigen, die können einem eigentlich gestohlen bleiben!
Falls Ihr Euch fragt, wovon ich spreche, will ich’s Euch verraten:

Vom Zahnen!

Schreckliche und brutale Sache!
Es fängt eigentlich immer harmlos an. Erst merkt man noch gar nicht so viel davon. Man fühlt sich nur etwas matt. Doch dann kommen die Schmerzen! Und nicht nur die. Man kriegt Fieber, zittert am ganzen Körper als ob man bei Minusgraden aus der warmen Badewanne gerissen wird, und hat nicht mal Hunger.

Allerdings gibt es auch zwei kleine Vorteile:
Man darf bei Mama und Papa mit im Bett schlafen und man darf den ganzen Tag Töröö gucken.

Trotzdem macht das alles so überhaupt keinen Spaß und ich frage mich, wie oft ich das noch über mich ergehen lassen muss?! Hoffentlich nicht mehr alzu oft!     Zahnen ist blöd!

     Euer
          Felix

Die Bedeutung der Sprache

June 25th, 2008

Das Sprechen wird von den Erwachsenen in meinen Augen vielfach überschätzt.

Ständig versuchen die Erwachsenen, einen zum Sprechen zu nötigen. Dabei bin ich nun schon fast 2 Jahre prima ohne Sprechen ausgekommen.

Und dann soll man auch noch ausgerechnet deren komische Worte benutzen. Dabei gibt es für viele Dinge doch viiiieeel passendere Begriffe, als die, die die Erwchsenen benutzen.
Hier ein paar Beispiele dafür:

Statt “Auto” finde ich viel schöner “Auppa”.
Für “Ball” passt doch viel besser “Lall”.
Und für das komische Wort “Brötchen” klingt “Fiffee” doch viel leckerer.

     Euer
         Felix

Hier entsteht ein neuer Blog

June 21st, 2008

Lieber Besucher,

schön, dass Du schon den Weg hierher gefunden hast!

Mein Weblog ist noch im Aufbau.
Aber schau Dich doch ruhig schon mal etwas um!

Ich werde mich bemühen, hier bald noch mehr aus meinem Leben zu erzählen…

     Euer
         Felix